Periode

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Eine Periode, Periodendauer oder Schwingungsdauer, ist die kleinste strikt positive mathematische Periode einer periodischen Schwingung. Sie gibt somit den kleinsten Zeitraum an, in dem sich ein physikalischer Vorgang wiederholt.

Die Dauer von einem Scheitelpunkt zum nächsten Scheitelpunkt einer Sinuswelle (oder zwischen zwei markanten Punkten einer anderen, sich stetig wiederholenden Funktion oder Wellenform) bezeichnet man als eine Periode.

Die Periodendauer hat üblicherweise den Formelbuchstaben T und hat die Maßeinheit Sekunde (s). Oft ist die beschriebene Schwingung (angenähert) eine Sinus- oder Kosinusschwingung:

Der Kehrwert 1 / T wird als Frequenz mit dem Zeichen: f bezeichnet und in Hertz (Hz) angegeben.

[Bearbeiten] Beispiel

Eine Wechselspannung habe eine Periodendauer T von 1/100 Sekunde. Innerhalb einer Sekunde sind das 100 vollständige Perioden. Die Periodendauer oder auch Schwingungsdauer gibt hier an, wie lange eine vollständige Schwingung einer Welle dauert.

T = 1 / f = 1 / 100 Hz = 0,01 Sekunden = 10 Millisekunden.

[Bearbeiten] Siehe auch

Periodenlänge

Die Anzahl der Schwingungen in der Zeiteinheit (hier 1 Sekunde) nennt man Frequenz, gemessen in Hertz (Hz). Eine Periode ist die Wiederholung gleicher Zustände eines physikalischen Systems in regelmäßigen Zeitabständen, Periodendauer T. Bei einem Wechselstrom ist eine Periode z. B. die aufeinanderfolgende positive und eine negative Halbwelle. Die Periodendauer T errechnet sich aus dem Kehrwert der Frequenz f

T = 1 / f.

Der in Europa übliche Wechselstrom hat eine Periodendauer von:

T50 = 1 / 50 Hz = 1 / 50 s = 20 ms.

Für Berechnungen wird die Dauer einer Periode auch mit der sogenannten Winkelgeschwindigkeit ω beschrieben:

ω = 2 · π · f.

Bei einem Wechselstrom mit einer Frequenz von 50 Hz ist die Winkelgeschwindigkeit:

ω = 50 Hz · 2 · π = 100 · π Hz = 314,16 rad/s (Einheit: rad je Sekunde)

[Bearbeiten] Weblinks

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