Netzspannung

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Als Netzspannung wird die von den Energieversorgern bereitgestellte elektrische Spannung an einer handelsüblichen Steckdose bezeichnet. In europäischen Ländern ist der Nennwert der Spannung auf 230 Volt festgelegt. Der Betrieb elektrischer Geräte an nicht-vorhergesehener Netzspannung kann zu Defekten und Bränden führen.

  • Im US-amerikanischen Stromnetz ist die Frequenz 60 Hz bei einer Nennspannung von 117 (!) Volt (nicht 110 V), was etwa dem Ton B entspricht. In Tonaufnamen kann man manchmal ein tiefes Brummen von der Netzfrequenz hören. An der Tonhöhe ist dann zu erkennen, ob eine Tonaufnahme z. B. in USA gemacht wurde. In den US-amerikanischen Stromnetzen brummt es eine kleine Terz höher als in denen Europas. Durch die Gleichrichtung der Wechselspannung ist die doppelte Netzfrequenz als Oktave stärker zu hören.

Netzspannung, aber in etwas anderem Sinne:

  • Für Mobiltelefone werden unterschiedliche Frequenzbänder genutzt. Beispielhaft seien hier die Mobilfunknetzee von "Global System for Mobile Communications = GSM" und "Universal Mobile Telecommunications System = UMTS" genannt. Bei den GSM-Mobilfunknetzen wird beim D-Netz (in Deutschland D1 T-Mobile, D2 Vodafone) ein Frequenzband bei 900 Megahertz benuzt, das E-Netz (in Deutschland E-plus O2 Germany) benutzt ein Frequenzband bei 1800 MHz. Bei den UMTS-Mobilfunknetzen wird weltweit (bis auf Nordamerika) ein Frequenzband bei 2100 MHz genutzt. In Nordamerika verwenden die Netze dagegen - sowohl für das GSM-Mobilfunknetz und das UMTS-Mobilfunknetz - überwiegend das 1900 MHz-Band und das 850 MHz-Band.

[Bearbeiten] Überblick der Netznennspannungen

Land Netzspannung Netzfrequenz
Deutschland 230 V 50 Hz
Österreich 230 V 50 Hz
Schweiz 230 V 50 Hz
Amerika 117 V 60 Hz

[Bearbeiten] Weblink

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