Equalizer

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Ein Equalizer oder auch EQ genannt (engl. to equalize: angleichen) ist eine Software oder Hardware zur Bearbeitung und Entzerrung von Tonfrequenzen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Allgemein

Bei Equalizern kann man zwischen verschiedenen Arten unterscheiden:

  • Ein grafischer Equalizer besitzt für jeden Frequenzbereich einen eigenen Regler. Er hat zwischen 26 und 33 Frequenzbändern (üblicherweise 31 von je 1/3 Oktave Abstand). Der Frequenzverlauf kann so "grafisch" eingestellt und abgelesen werden.
  • Ein parametrischer Equalizer bietet die Möglichkeit für mehrere Frequenzbänder die mittlere Frequenz, die Amplitudenänderung (semiparametrisch) sowie die Filtergüte (vollparametrisch) einzustellen. Diese Bauform wird bevorzugt in Mischpulten verwendet.

[Bearbeiten] Anwendung

[Bearbeiten] Allgemeine Anwendung

[Bearbeiten] Spezielle Anwendung

Siehe Filtertypen

[Bearbeiten] Gebote für das Benutzen der "Equalizer":

  1. Equalization sollte nie ein Ersatz für gute Mikrofonplatzierung sein.
  2. Equalization verändert immer die Art der gesamten Klangwahrnehmung.
  3. Wenn ein Frequenzbereich angehoben wird, ändert sich immer die Pegelstruktur.
  4. Wie jede Bearbeitung, so fügt "Equalization" immer etwas Rauschen hinzu.
  5. Weniger EQ ist meistens mehr.
  6. Wenn es auch ohne EQ geht, dann tu's doch.

Nach: Things To Remember About Equalization

Zu Punkt 4 ist allerdings zu sagen, dass das "mehr Rauschen" hauptsächlich auf analoger Ebene ins Gewicht fällt, und zwar allein durch die "Anwesenheit" des Equalizers, relativ unabhängig von dessen Einstellung.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einstellungsbeispiele

Grundsätzlich gilt: Der EQ wird nach Gehör eingestellt. Aber besonders für den Anfang, wenn man noch nicht genau weiß, worauf man hören muss, sind Einstellungsbeispiele hilfreich. Man sollte aber unbedingt damit herumspielen. Hier sind ein paar Seiten mit Beispielen und anderen Hilfen zur EQ-Einstellung im Mix. Dazu sollte man die maximale Filterfrequenz f0 kennen und die Bandbreite B des Filters und seinen Zusammenhang mit dem Gütefaktor Q.

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