Bending
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Bending (Saitenziehen) ist eine wesentliche Spieltechnik der Gitarre.
Beim Bending werden die Saiten der Gitarre nach oben oder unten gezogen. Dadurch verändert sich das Schwingungsverhältnis und der Ton wird höher. Durch den fließenden Übergang zwischen Ursprungs- und Zielnote lassen sich Melodien geschmackvoll phrasieren.
Am geläufigsten sind Vierteltonbendings (Smear Bends), die im Blues häufig zur Dissonanzbildung verwendet werden. In der Majorität aller Gitarrensoli kommen darüber hinaus Halb- und Ganztonbendings vor.
Eines der berühmtesten Bendings der Rockgitarrengeschichte ist jenes, mit dem der Gitarrist des Teufels von seinem Herausforderer im Film Crossroads besiegt wird. Der amerikanische Gitarrenvirtuose Steve Vai hat die Parts beider Kontrahenten im Studio eingespielt und beendet als Abschluss das Solo (genannt Eugenes Trick Bag) mit einem Bending in den imaginären 29. Bund der Gitarre. Das Griffbrett einer E-Gitarre umfasst in der Regel nur 21 - 24 Bünde.
Die im Film nahgelegte Variante, er habe dies auf einer Fender Stratocaster mit nur 21 Bünden getan, (was 4 Ganztönen entspräche) ist nur eine Legende. Er benutzte während der Aufnahme eine 24-bündige Gitarre. Dieses Bending ist trotzdem noch immer extrem schwer (2½ Töne), dem Gitarrist des Teufels reißt beim Versuch es zu wiederholen denn auch eine Saite.

